Der Stellenmarkt für die Altenpflege-Branche

Der Chiffre-Lebenslauf

Der Chiffre-Lebenslauf ist für Altenpflege-Fachpersonal kostenlos. Wir erhalten die Lebensläufe von einer Vielzahl von Fachleuten, chiffrieren diese und informieren dann über neue Stellenangebote. Die Unternehmen bewerben sich bei den Fachleuten.

>> Weitere Informationen

Nachrichten aus der Altenpflege-Branche



Ökonomisierung der Pflege?


Der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, gleichzeitig Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm hat massive Bedenken zur Budgetierung geäussert. Es darf kein festgelegter Betrag für die Pflege alter und kranken Menschen festgelegt werden, vielmehr sollte man auf deren Bedürfnisse eingehen, so seine Worte. Weiterhin sagt er, dass auch die pflegebedürftigen Menschen das Recht zu leben habe. Ihnen das Gefühl, zu leben und leben zu dürfen, sei die Aufgabe der Gesellschaft. Das Rechtssystem sowie Sozialkultur muss erhalten werden. Zudem erklärte der Bischof im bayerischen Landtag, dass pflegebedürftige Menschen auf keinen Fall das Gefühl, nutzlos zu sein, erhalten dürfen, es liege an der Gesellschaft, dies zu vermeiden. (08.04.2016)

Wird es weiterhin spezialisierte Pflegekräfte geben?


Laut Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin, Melanie Huml, wird es weiterhin spezialisierte Kräfte geben, obwohl 3 Pflegerichtungen demnächst zusammen gelegt werden sollen. Nach einer Grundausbildung zur Pflege kommt die zusätzliche Fachausbildung wie etwa die Pflege von alten Menschen oder die spezialisierte Pflege der Kinder. Weiterhin soll die praktischen Ausbildung sowie die Spezialisierung weitestgehend in der jeweiligen Pflegeeinrichtung stattfinden. Dies gäbe zudem zusätzlichen Anreiz für Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser, auch zukünftig Ausbildungsplätze zu schaffen. Eine hochwertige Praktische Ausbildung sei enorm wichtig für alle Auszubildenden der Pflege, waren weiter Worte der Ministerin. (06.04.2016)

Sport und Demenz vereinen


Durch die Zusammenarbeit von der Demenz Support Stuttgart Gmbh und dem Verein "Leben mit Demenz" in Minden Lübekke haben nun an Demenz erkrankte Menschen die Möglichkeit sportlich aktiv zu sein. Für diesen Zweck konnten die Gmbh und der Verein renommierte Einrichtungen für zusätzliche Finanzierungen sowie das Umsetzen von Sport mit Demenz gewinnen. Das Projekt wurde im März auf der Tagung "Vielbewegt" vorgestellt. Hier wurden auch noch andere Projekte, was Bewegung und Demenz betrifft vorgestellt, unter anderem die Projekte des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugendliche sowie von der Robert Bosch Stiftung. Sich zusammen sportlich mit Demenzkranken zu bewegen schaffen eine gute Voraussetzung für soziale Integration. Es gibt den gesunden Menschen die Möglichkeit die Erkrankung verstehen zu lernen und zu akzeptieren, den Erkrankten wiederum die Môglichkeit nicht in der Einsamkeit leben zu müssen. Über den Erfolg der Vereinigung von Bewegung und Demenz sind sich alle einig. (06.04.2016)

Sorge um die Alterspflege


Die geplante Reform der Pflegeausbildung löste bei der Thuringer Sozialministerin Heike Werne große Sorge aus dass es zukünftig noch weniger Fachkräfte geben werden wird, da diese dann auch mit ihrer Ausbildung in Krankenhäusern arbeiten können. Bereits jetzt bestünde das Problem, dass viele Altenpfleger von Thüringen in ein anderes Bundesland wechseln wie Hessen oder Bayern, dies wegen besserer Bezahlung. Auch besteht ein grober Unterschied zwischen der Bezahlung von Alten- und Krankenpflegern. Desweiteren befürchtet sie dass sich die Rivalität in der Personalbesetzung zwischen Altenheimen und Krankenhäusern noch verschärfen wird. Auslöser ist das geplante Zusammenlegung der Ausbildung von Alten- Kranken und Kinderpflege. Dieser Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Grohe liegt derzeit dem Parlament zur Beratung vor. (05.04.2016)

Gültigkeit der neuen Verordnung mit Prüfkriterien


Die neue Verordnung mit Prüfkriterien für Pflegeheime und ambulante Dienste ist seit dem ersten April in Kraft. Künftig werden Die Kontrollen der Wohn- und Pflegeaufsicht überall gleich sein. Die Ergebnisse werden dann ins Netz gestellt. Laut Gesundheitssenatorin, Cornelia Prüfer Storcks leisten der Großteil der Pflegeheime überaus gute Arbeit. Durch die neuen Kriterien wird nun eine bessere Transparenz geschaffen. Stichprobenkontrollen werden künftig einheitlich in Pflegeheimen sowie ambulanten Einrichtungen ausgeführt. So soll auch festgespellt werden ob und wie viel die Pflegebedürftigen selber entscheiden dürfen was verschiedene Aktivitäten anbetrifft sowie die Entscheidung was die Schlafenszeit angeht. Aber auch die Speisewünsche sollen berücksichtigt werden. Weiterhin müssen die Pflegeheime künftig belegen dass eine qualitative Betreuung gewährleistet ist. Trotzdem ist die neue Prüfungsverordnung umstritten. Laut Deniz Celik, politischer Sprecher der Fraktion der Linkspartei der Hamburgischen Bürgerschaft reiche die neue Verordnung nicht aus um eine hunderprozentige Transparenz zur Kontrolle in der Pflege zu gewährleisten. Ein Pdf mit dem genauen Inhalt Verordnung zur Durchführung des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes + Prüfkatalog" ist zum Herunterladen bereit. (04.04.2016)